Bockshornklee (Trigonella foenum-graecum)




Bockshornklee hat als Kulturpflanze eine sehr lange Geschichte (bis in die Kupferzeit). Im östlichen Mittelmeerraum und Ägypten wurden die Bockshornklee-Samen in der Heilkunde und zu religiösen Zwecken verwendet. Ebenso bei den Arabern und in Indien. Bockshornklee wächst auf der ganzen Welt, vorzugsweise in wärmeren Gebieten.

Im deutschsprachigen Raum wurde die Pflanze in Klostergärten angebaut. Schon Hildegard von Bingen und später auch Pfarrer Kneipp, lobten den Bockshornklee als probates Mittel gegen diverse Hautleiden (äußerlich) und für die Haare. Als Tee getrunken, wirkt er bei stillenden Müttern positiv auf die Milchbildung, hilft bei Erkältungserkrankungen, Entzündungen, Rheuma, u.v.m.. Außerdem schützt er die Leber und auf Grund seiner Inhaltsstoffe (z. B. Lecithin, Saponine, Phytosterin, Phosphor und Cholin) verbessert er den Stoffwechsel.

Das bedeutet, dass er nicht nur blutzuckersenkend, sondern auch bei den verschiedenen Krankheiten, die zum Metabolischen Syndrom gehören, wie z. B. erhöhte Cholesterinwerte, erwiesenermaßen äußerst hilfreich ist. Gegen die Arteriosklerose können die Bockshornklee-Samen vorbeugend eingenommen werden.

Man bekommt die Samen als Pulver, Tee oder als Nahrungsergänzungsmittel. Außerdem sind sie Bestandteil in einem bestimmten, blutzuckersenkenden Medikament der Fa. Merck. Morgen wird ein weiterer Artikel dieser Reihe erscheinen, in dem es um die Pflanze Gymnema Sylvestre (Gurmar) und die Kapseln geht.

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