Das VCO (virgin coconut oil) gehört mit zu den besten Ölen überhaupt und ist neben dem Olivenöl mein persönlicher Favorit. Dieses Kokosöl/Kokosfett ist äußerst vielseitig und hat ein paar unschlagbare Vorteile gegenüber anderen guten Pflanzenölen. Im Öl enthalten sind ca. 90% mittelkettige Fettsäuren (MCT), der Rest besteht aus knapp 10% ungesättigten Fettsäuren. Außerdem finden sich die Vitamine B und E darin. Bei normaler Raumtemperatur ist es eher fest, verflüssigt sich aber ab ca. 24° C.
Dass die Fette und insbesondere das Kokosöl viel besser als ihr Ruf sind, hat sich langsam herumgesprochen, vor allem bei den Ernährungswissenschaftlern, denn der Körper ist auf Fett (das richtige) angewiesen. Um fettlösliche Vitamine für den Körper verwertbar zu machen und zur Bereitstellung von Energie. Natürlich nicht, um in Form von unnötigen Fettpolstern unser Äußeres zu “verschönen”. Das will wohl keiner.
Klar gibt es in Supermärkten Kokosfette zu kaufen, diese haben aber meist mit dem ursprünglichen Kokosöl nichts mehr gemein. Das naturbelassene hingegen hat einiges zu bieten. Da es im Gegensatz zum industriell behandelten in einem schonenden, kalten Verfahren gewonnen und auch nichts hinzugefügt oder entzogen wird, behält es seine gesundheitsfördernde Wirkung. Außerdem kommen die Kokosnüsse aus kontrolliertem, biologischem Anbau und während der Verarbeitung wird generell auf jegliche Hitzeeinwirkung verzichtet. Es gibt sehr strenge Kontrollen und Herstellungs-Richtlinien.
Naturbelassenes Bio-Kokosöl bekommt man im Internet und in guten Naturkost- oder Bioläden. Lange Zeit waren Fette oder Öle, die gesättigte Fettsäuren enthalten als grundsätzlich schlecht verschrien. Natürlich sind die ungesättigten Fettsäuren wichtig, aber bei den gesättigten kommt es darauf an, was sich genau dahinter verbirgt.
Durch Erhitzung entstehen selbst bei guten, kalt gepressten Pflanzenölen Transfettsäuren. Diese stehen schon seit geraumer Zeit in dem Verdacht, mit verantwortlich für Krebs- und Herzerkrankungen zu sein. Durch seinen guten Geschmack und die positiven, hitzestabilen Eigenschaften (es bildet keine schädlichen Transfettsäuren) ist das Kokosfett nicht zuletzt hervorragend für die gesunde Küche geeignet, einfach nur lecker, sogar statt Margarine auf dem Brot, ideal zum Braten, Backen etc..
Nachdem Ernährungswissenschaftler festgestellt haben, dass die mittelkettigen Fettsäuren (MCT), die immerhin ca. 90% des Kokosöls ausmachen, nicht nur nicht schädlich, sondern sogar als gesundheitsfördernd anzusehen sind, steigt das Interesse an Bio-Kokosöl sprunghaft.
-es ist laktose- und glutenfrei, toll für Allergiker (Laktose- und Glutenintoleranz)
-es stärkt die körpereigene Abwehr
-es wirkt antibakteriell, antiviral und ebenso gegen Pilze (auch gegen Candida albicans)
-durch Studien ist belegt, dass die Laurinsäure ebenso wie die Caprylsäure und weitere
-Fettsäuren hochgradig wirksam und antimikrobiell sind
-es wirkt stark antioxidativ, also gegen freie Radikale und ist auf Grund der gesättigten
-Fettsäuren sehr lange haltbar (2 Jahre) und wird nicht ranzig
-selbst ist es cholesterinfrei, erhöht das gute HDL-Cholesterin (Schutz vor Herzinfarkt und
-Arterienverkalkung) und reguliert den Cholesterinspiegel auf natürlich Weise.
-Die Wissenschaftler sind sich mittlerweile einig darüber, dass naturbelassenes Kokosfett
-das Risiko von Herz- und Kreislauferkrankungen verringern kann
-es wirkt anti-entzündlich, z. B. im Verdauungstrakt (Magen, Darm, Galle, Leber)
-es ist geeignet für Menschen, die keine Gallenblase mehr oder ansonsten Probleme mit der Fettverarbeitung in Leber, Galle oder Bauchspeicheldrüse haben. Es ist leicht verdaulich, denn es benötigt für die Verdauung weder Gallensekret noch fettspaltenden Enzyme
-da es in der Leber direkt verarbeitet und in Energie umgewandelt wird, versorgt es uns schnell mit zusätzlicher Energie, Sportler lieben das
-außerdem kurbelt das Kokosöl den Stoffwechsel und damit die Verbrennung an und hat nur wenig Kalorien, es kann, so paradox es auch klingt, zur Gewichtsreduktion genutzt werden
-es gibt keine negative Wirkung des kalt gepressten ÖLes, es erhöht nicht den Blutfette- oder Blutzuckerspiegel
-naturbelassenes Bio-Kokosöl verbessert die Aufnahme und Verwertung von Calcium, besonders wichtig bei Osteoporose
-die meisten positiven Effekte sind auf die Laurinsäure zurückzuführen, sie ist mit einem Anteil von 50-60% nicht nur im Kokosöl enthalten, sondern auch in weiteren naturbelassenen Kokosprodukten (Milch, Mehl etc.). Aus ihr bildet der Körper dann das Monolaurin und dies hat die vernichtende Wirkung auf die krankmachenden Viren, Bakterien usw.. Es scheint, dass es auch in Bezug auf HIV, Herpesviren, Chlamydien etc. sehr gut einsetzbar ist. Es liegen mehrere Studien vor, die sich mit der Wirkung bei HIV-Patienten befassen und erstaunliche, positive Ergebnisse zeigen. Laurinsäure ist übrigens auch ein wichtiger Bestandteil der Muttermilch, auch die Capryl- und Caprinsäuren, ebenso die Myristin- und Capronsäuren helfen dabei
-es lindert die Symptome von Psoriasis (Schuppenflechte) und hilft bei Neurodermitits. Ist die Haut nach einem Sonnenbad verbrannt, kühlt es und unterstützt die Wiederherstellung der geschädigten Haut. In Krankenhäusern werden mit mittelkettigen Fettsäuren, beispielsweise naturbelassenem Kokosfett, bevorzugt Brandopfer behandelt
-als Haut- und Haarpflegemittel hält es die Feuchtigkeit in der Haut, wirkt antioxidativ (verjüngend) und die Haare profitieren ebenfalls davon. Daher ist es nicht verwunderlich, dass es in vielen Körperpflegemitteln und Kosmetika enthalten ist
In diesem PDF werden die näheren Fakten zum Kokosfett/Öl wunderbar und ausführlich erklärt, ebenso die Einsatzmöglichkeiten gegen Zecken bei Tieren und Menschen, gerade Hunde und Katzen sind beliebte Opfer der kleinen Blutsauger, die leider auch noch die Borrelliose übertragen können.
Einfach etwas Kokosfett auf exponierten Stellen, wie Nacken, Arme etc. verteilen, die Tiere mit etwas Kokosfett einreiben, vorzugsweise vom Kopf, inklusive der Ohren, über den Rücken und an den Stellen, an denen Sie schon Zecken beim Tier gefunden haben. Damit dürften Mensch und Tier ziemlich sicher vor Zecken, Mücken und Co. sein.
Noch eine empfehlenswerte Seite mit weiteren, interessanten Infos




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